Für eine belastbare Einordnung braucht es den vollständigen Spielervertrag samt Nachträgen. Markieren Sie Gerichtsstands-, Schieds-, Rechtswahl- und Verbandsklauseln. Ergänzen Sie den Sitz des Vereins, den gewöhnlichen Arbeitsort, Trainings- und Einsatzorte, den Wohnsitz des Spielers und die tatsächliche Organisation der Arbeit.
Zum Anspruch gehören die konkrete Forderung, der Zeitraum, die behauptete Pflichtverletzung und das gewünschte Ergebnis. Bei Registrierung oder Statusfragen sind Verbandsentscheidungen, FIFA-Schreiben, Transferunterlagen und die Korrespondenz mit den beteiligten Stellen wichtig. Bei Vergütung kommen Abrechnungen, Prämienregelungen und Zahlungsnachweise hinzu.
Legen Sie eine Chronologie an. Sie sollte Vertragsschluss, Nachträge, Wechsel, Registrierung, Beendigung, Mahnungen, Entscheidungen und alle bereits gesetzten Verfahrensschritte enthalten. So lässt sich feststellen, ob ein Streit bereits entstanden ist und ob eine nachträgliche Zuständigkeitsvereinbarung überhaupt in Betracht kommt.